Jugend Macht Politik

Der erste Teil des Kompaktseminares „Jugend Macht Politik“ fand vom 1. bis zum 4. September 2011 statt. Insgesamt 11 Jugendliche nahmen am ersten Teil von „JuMP“ teil. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stammen aus verschiedensten Landeskirchen in ganz Deutschland und sind dort in Gremien ehrenamtlich aktiv – egal ob Bundes-, Landes-, oder Kreisebene: alle Jugendlichen gestalten durch ihren Einsatz einen Teil der Evangelischen Jugend. Das erste verlängerte Seminarwochenende begann bereits am Donnerstag mit einer Einheit zur Struktur der einzelnen Verbände sowie dem Dachverband, der „Arbeitsgemeinschaft evangelischer Jugend (aej)“, welche den Kompaktkurs gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche Deutschland (AGLJV)“ als Kooperationsprojekt veranstaltet.

Am Freitag ging es bereits zu früher Stunde mit einem Rhetorik Seminar weiter, das den Teilnehmern und Teilnehmerinnen verdeutlichte, wie sehr es bei einem Vortrag, einer Vorstellung eines Projektes oder einem Antrag in einem Gremium auch auf die Körpersprache und die Stimme ankommt. Der Tag endete mit einem Fundraising-Abend, bei dem die Möglichkeit geboten wurde, das Gelernte in einer realistischen Atmosphäre auszuprobieren.

Am Samstagmorgen begann das Programm nach einer kurzen Andacht mit einem Thema, das nicht nur die Evangelische Jugend, sondern die gesamte Evangelische Kirche in Deutschland beschäftigt – Gender Mainstreaming. Nach einer kurzen Mittagspause wartete folgend eine Einheit im Bereich der Öffentlichkeits- und Pressearbeit. In dieser Einheit des Seminares konnten die Jugendlichen lernen, wie die laufenden Projekte und Angebote für Kinder und Jugendliche am besten publik gemacht werden können und welche Punkte dabei zu beachten sind. Beim letzten Abend konnten sich alle Beteiligten bei einem harmonischen Abendessen in einem griechischen Restaurant über ihre ehrenamtliche Arbeit und das bisher Erlebte austauschen.

Noch bevor alle Teilnehmenden und Mitwirkenden am Sonntagmittag ihre mehr oder weniger langen Heimreisen antraten, hörten sie am Vormittag eine Einheit zum Thema work-life balance und Zeitmanagement. Die Teilnehmer begaben sich mit vielen neuen Informationen, Ideen und neuen Erfahrungen im Gepäck auf die Rückreise. Alle realisierten erneut, dass ehrenamtliche Arbeit nicht nur aus Spaß besteht, um daraus resultierend Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Geborgenheit in der Evangelischen Kirche zu geben, sondern auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Jugendlichen lernten unter anderem ihre Mitarbeit in den verschiedenen Gremien zu optimieren und durch neue Ideen, wie die investierte Zeit und Arbeit optimal genutzt werden kann und somit eine positive Motivation und ein erfolgreiches Arbeiten unterstützt werden können. Am Ende freuten sich alle bereits auf den zweiten Teil des Seminares in Berlin, der im Januar 2012 stattfinden wird.

Bericht von Ann-Kathrin Dittler (Evangelische Jugend in Baden)

| 19.09.2011 | VZ

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