KOLJA und AGLJV in Pappenheim

Zur gemeinsamen KOLJA-Tagung (Konferenz landeskirchlicher Jugendarbeit) trafen sich im Mai die Vertreter der AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland)  und der AGLJP (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendpfarrerinnen und Landesjugendpfarrer) im Evangelischen Bildungs- und Tagungshaus in Pappenheim.
Auf der Tagesordnung stand zum einen die Abstimmung über einen neuen Tagungsrhythmus und die Aussprache zur aej-Mitgliederkonsultation. Nach längerer Debatte entschieden die Delegierten, sich zukünftig im Frühjahr ein ganzes Wochenende (von Freitag bis Sonntag) zu treffen, wobei die Kolja-Tagung zuerst stattfinden soll und die AGLJP im Anschluss tagen wird. Im Herbst soll es eine eintägige Arbeitstagung, an einem möglichst zentral gelegenen Ort z.B. Kassel geben. Die Delegierten vereinbahrten, das Modell zum nächstmöglichen Zeitpunkt, der Kolja GA ist um Überprüfung und Ausarbeitung der Termine gebeten, umzusetzen, es soll für einen angemessenen Zeitraum ausprobiert und nach ca 3-4 Jahren evaluiert werden.
Als Schwerpunktthema beschäftigte sich die KOLJA mit dem Thema war die sozial Ökologische Transformation, hierzu bekamen die Delegierten einen Input von Peter Schlee, welcher als Referent auf der KOLJA zu Gast war. Im Anschluss wurde in Kleingruppen diskutiert und beraten. Ein Teilergebnis der Diskussionen war der Wunsch, nach einer Datenbank zum Thema sozial ökologische Transformation entstanden., hier sollen Projekte, Beschlüsse und Publikationen aus den Llandeskirchen gesammelt werden.
Im Anschluss der KOLJA tagte die AGLJV und hat weiter am Schwerpunktthema der letzten Tagung gearbeitet. Zum Thema Netzpolitik gab es viele Ideen, die bei der letzten AGLJV nicht ausreichend bedacht und diskutiert werden konnten, dies wurde jetzt nachgeholt und daraus entstand unter anderem die Idee einer Arbeitshilfe. Die AGLJV hat dazu eine Arbeitsgruppe eingerichtet und freut sich über Unterstützung.

, , , | 17.05.2019 | JG


1. aej Mitgliederkonsultation 2019

Die erste aej Mitgliederkonsultation 2019 fand am 23. März in Kassel statt. Möglichst zentral, gut erreichbar und mitten in Deutschland wollte man eine große Beteiligung der Mitglieder ermöglichen.
Der Vorstand stellte zum ersten Mal den Entwurf des neuen Strukturmodells vor. Wie muss aej aufgestellt sein um zukunftsfähig zu sein? Wie kann aej die Anforderungen ihrer Mitglieder erfüllen?

Am Vormittag nahm man sich viel Zeit um den Entwurf des Modell vorzustellen und zu erklären. Die Leitfrage des Tages lautete: „Was soll es zukünftig für Gremien geben und wie sollten diese aufgestellt sein bzw welche Rahmenbedingungen bedürfen sie?“

Bevor es an Nachmittag in den Säulen und in Kleingruppen in die Diskussion ging gab es eine Allgemeine Rückfragerunde, um alle Delegierten auf den gleichen Stand zu bringen. In den folgenden Stunden gung es dann die zentralen Fragen: Was habt ihr für Anmerkungen?
Wo sind noch Fragen offen? Welche Punkte sind im Strukturentwurf schon gut gelungen? Es sollte eine erste Auftaktrunde sein, der Vorstand nahm die Anregungen und Anmerkungen aus den Diskussionsrunden mit um den vorliegenden Entwurf weiter zu entwickeln. Nicht zuletzt gab der Vorstand den Mitgliedern den Strukturentwurf mit zur Diskussion in den Mitgliedsverbänden. Bis zum 1. Juni haben die Mitglieder nun Zeit in ihren Strukturen zu diskutieren und ihre Rückmeldung an die Geschäftsstelle zurück zu geben.
Auf Grundlage dieser Mitgliedsvoten und der Rückmeldungen der 1. Konsultation wird ein möglicherweise überarbeitetes und differenziertes Strukturmodell auf der 2. Mitgliederkonsultation im August zur Diskussion gestellt.

| 28.03.2019 | JG


aej-MV 2018

Die diesjährige Mitgliederversammlung der aej tagte am vergangenen Wochenende in Pappenheim. Etwa 120 Delegierte, ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeitende der Evangelischen Jugend aus den 32 Mitglieds- und den acht Partnerorganisationen der aej, kamen dort zusammen, um grundlegende Beschlüsse für die Arbeit der Evangelischen Jugend zu fassen.

Nach einer Andacht von Paula Tiggemann, der Vorsitzenden der Evangelischen Jugend in Bayern und der Feststellung der Beschlussfähigkeit hat aej-Vorstandsmitglied Anna Heinrich die 129. aej-Mitgliederversammlung eröffnet. Im Anschluss brachte der aej-Vorsitzende Dr. Sven Evers den Jahresbericht „Gestalten statt verwalten“ in die Beratungen der MV ein. In zwei Wold-Cafe Runden hatten die Delegierten die Möglichkeit sich an verschiedenen Thementischen intensiv zu den Themen des Jahresberichtes auszutauschen. An jedem Thementisch saßen neben den zuständigen aej-Vorstandsmitgliedern auch die Referenten der aej-Geschäftsstelle um alle Fragen zu beantworten. 

Am zweiten Tag startete die MV  mit  einem Impulsreferat gehalten von Dr. Matthias Quent, vom Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, in das Schwerpunktthema „Rechtspopulismus”. Im Anschluss hatten die Delegierten die Möglichkeit sich in 6 verschieden Workshops weiter mit dem Thema zu beschäftigen, z.B. im workshop „from #hateSpeech to #hopeSpeech“ oder im workshop „Umgang mit Rechtspopulismus in der evangelischen Jugend“. Am Abend gab es zum ersten Mal einen festen Rahmen um sich säulenübergreifend, themenunabhängig zu vernetzen. Die Versetzungszeit wurde gut angenommen und die unterschiedlichsten Gruppen nutzten sie auf verschiedene Weise. So tauschten sich die Ehrenamtlichen aller Säulen über Wertschätzungs- und Dankeskultur aus, in offenen Gesprächen wurden Unterstützer für einen Antrag aus der Mitte der MV gefunden und es gab gute Gespräche.

Auf der Tagesordnung standen außerdem 10 Anträge, welche die Delegierten der MV beraten haben, die ersten beiden Anträge wurden bereits am Samstag abgestimmt und angenommen: Antrag 1 – Aufnahme der weich quotierten Redeliste in die GO der MV und Antrag 2a – das Schwerpunktthema der 130. aej-MV wird die „Sozial-ökologische Transformation“ .

Passend zum Schwerpunktthema schließt sich die Mitgliederversammlung der aej der Aktion „Herz statt Hetze“ der Evangelischen Jugend Sachsens an. Die Evangelisch Jugend in Deutschland positioniert sich damit gegen Rechtspopulismus und setzt sich für Frieden, Demokratie, Einhaltung der Menschenrechte, Toleranz und Akzeptanz, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit sowie Nächstenliebe und Solidarität ein. #herzstatthetze

Nach dem Gottesdienst am Samstagabend steigt bei der aej-Mitgliederversammlung der traditionelle Festabend. In diesem Rahmen wurden auch langjährige Teilnehmer*innen aus der Mitgliederversammlung verabschiedet. In diesem Jahr waren das: Wolfgang Noack, verantwortlicher Redkteur der Zeitschrift „das baugerüst“ – Rainer Brandt, Leiter des Studienzentrums Josefstal – Ottokar Schulz, aej-Geschäftsführer – Eike Trumann, Delegierter der Evangelischen Jugend Bremen. Außerdem begrüßte die MV den designierten aej-Geschäftsführer Michael Peters in Ihren Reihen.

In diesem Jahr gab es zudem eine Geburtstagsfeier am Rande der MV. Das Kompaktseminar „Jugend Macht Politik“ mit dem die aej und die Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der EKD Ehenamtliche für Gremien- und Leitungsaufgaben im Verband und darüber hinaus qualifiziert wird 15 Jahre alt. Das Team um Julia Grün, Ingo Dachwitz, Elisabeth Koch Miriam Meißner und Dagmar Hisleiter blickte auf eine spannende Zeit zurück. Als Gründungsmitglied konnte … einiges aus den ersten Jahren von JumP berichten und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte geben. Kurze Statements von ehemaligen Teilnehmenden findet ihr auch hier.

Am Sonntag beschlossen die Delegierten das Positionspapier „Haltung zeigen und Ursachen beseitigen„zum Schwerpunktthema, mit dem sich die Evangelische Jugend in Deutschand für eine offene und menschenfreundliche Gesellschaft ausspricht. 

Nach dem Reisesegen vom aej-Vorsitzenden Sven Evers endet die #aejmv2018

 

, | 27.11.2018 | JG


AGLJV und KOLJA in Schmochtitz

Zur gemeinsamen KOLJA-Tagung (Konferenz landeskirchlicher Jugendarbeit) trafen sich am letzten Septemberwochenende Vertreter der AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland)  und der AGLJP (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendpfarrerinnen und Landesjugendpfarrer) im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz. Gemeinsam wurde die aej-MV vorbereitet, es wurden Berichte aus der jeweiligen Arbeit vorgestellt und das Schwerpunktthema der nächsten KOLJA-Tagung festgelegt. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Reflexion des Tagungsrhythmusses und der Tagungskultur.

Im Anschluss an die KOLJA tagte die AGLJV noch bis Sonntag in Schmochtitz. Neben den üblichen geschäftlichen Tagesordnungspunkten setze sie sich mit dem Thema Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements auseinander, zu diesem Thema hatte der aej-Vorstand um Input gebeten.

Bei ihren Tagungen achtet die AGLJV sehr darauf, die Beratungen nicht nur in Plenarsitzungen und Arbeitsgruppenphasen zu konzentrieren, sondern zusätzlich aus giebigen Raum zum informellen Austausch und zur gegenseitigen Beratung zu schaffen. Aus diesem Grund ist das Kulturprogramm feste Tradition bei den Tagungen der AGLJV, bei dem zum einen die besuchte Landeskirche bzw. ihre Region auf eine einzigartige Weise kennen gelernt werden kann und zum anderen ausführlich Raum für Gespräche besteht. In Schmochtitz konnten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen das größte Labyrinth Deutschlands zu besuchen. Zu unserem Glück fand am Samstagabend im Irrgarten Kleinwelka die Geisternacht statt. Hier war der Gruselfaktor garantiert, überall versteckten sich gruselige Gestalten und die Dunkelheit und die Deko tun ihr übriges. Wem das noch nicht reicht, der konnte die Psychopaten im Psynatorium besuchen. 

Weitere Bilder findet ihr übrigens hier:

Schmochtitz 2018

| 12.10.2018 | JG


Jugend macht Politik 2018/2019 Teil I

Der erste Teil des diesjährigen Jugend macht Politik Seminars fand am Wochenende vom 06. bis 09.September 2018 mit 12 Teilnehmenden in Hannover zum 15. Mal statt. 

Auf dem Programm standen zu Beginn ein Austausch über die verschiedenen Strukturen in den einzelnen, entsendenden Mitgliedsverbänden, ein Überblick über die Strukturen auf der Bundesebene, sowie eine Einheit zum Thema rechtliche und politische Grundlagen der Jugendverbandsarbeit, bevor es am Freitag intensive Arbeitseinheiten zu den Themen „Finanzen“ und  “Fundraising und Empowerment“ gab.  Am Samstag lernten alle Beteiligten unter dem Coaching von Präsentationscoach und  Stimmtrainer Christian Macha Inhalte überzeugend vorzutragen und durften die gelernten Fähigkeiten im Rahmen eines Gala-Abends in einer konkreten Projektpräsentation in Anwesenheit einer (fiktiven) Gönnerin aufs Parkett bringen, wobei alle Gruppen in festlicher Kleidung und professioneller Atmosphäre phänomenal überzeugten und die Entscheidung über den Zuschlag nur sehr schwer getroffen werden konnte.

Am Sonntag schloss der erste Seminarteil mit den Einheiten „social media“, „Work-Life- Balance/Zeitmanagement“ und einem gemeinsamen Feedback.

Neben den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten und politischen Handlungsfeldern gab es für alle Beteiligten auch immer wieder Gelegenheit zum regen Austausch von Erfahrungen und Meinungen sowie zur Reflexion des Gehörten, Absolvierten und Gelernten.

„Jugend Macht Politik“ ist ein Kooperationsprojekt der aej (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.) und AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der EKD) und findet jährlich statt. Der zweite Teil des Seminars findet im Januar in Berlin statt.

| 18.09.2018 | JG


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