Jugend Macht Politik 2020/2021 findet statt!

Das Kompaktseminar „Jugend Macht Politik“ (JUMP) vermittelt an zwei Wochenenden Methoden und Wissen zum Engagement in und für den Jugendverband Evangelische Jugend. Mittlerweile hat JUMP eine lange Tradition, bereits 2003 fand das erste Seminar statt. Daher hat das Team in diesem Jahr besonders intensiv darüber beraten, wie man JUMP trotz der anhaltenden Corona-Pandemie durchführen kann.

Das Team arbeitet gerade mit Hochdruck daran, die inhaltlichen Einheiten anzupassen und für den digitalen JUMP Teil aufzubereiten. Es gibt bereits erste Ideen, wie man einen Tagesablauf gestalten kann und wie man die Einheiten locker und dennoch inhaltlich gut durchführen kann. Wichtig für euch: Es wird nicht nur Frontalvorträge geben, sondern Gruppenarbeit, Input von euch, kreative Tools und gemeinsame Erarbeitung von Themen.

21.-23. August 2020 (digital)
07.-10. Januar 2021 (Berlin)

DU bist also gefragt! JUMP richtet sich an junge Menschen, die schon ein oder zwei Jahre in Gremien auf der Landes- oder ggf. Kreisebene aktiv sind und noch weiter dabei bleiben wollen. Wenn das auf dich zutrifft, dann bist du herzlich eingeladen teilzunehmen. Aber du kannst auch gern die Einladung weitergeben, vielleicht kennst du ja jemanden, der Interesse hat und an JUMP teilnehmen möchte. Mach gerne auf JUMP aufmerksam!

Jetzt anmelden – wir freuen uns auf Dich!🥳

Infos, Flyer und Anmeldung unter: https://www.agljv.de/jugend-macht-politik

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Jugend macht Politik Teil 1

August. 2019. Hannover. Hanns-Lilje-Haus. Teilis. Julia. Elli. Miri. Ingo. JUMP!

So haben wir euch auf Facebook vom diesjährigen ersten Seminarteil von Jugend macht Politik gegrüßt. Mit 11 Teilnehmenden startete das Seminar am Donnerstag den 29. August und endete am Sonntag 01. September.

Wie schon in den letzten Jahren drehte sich am ersten Tag alles um unser Grundgerüst, wie sind die Landeskirchen strukturiert und aufgebaut? Welche Gremien gibt es in der aej und darüber hinaus? Wer delegiert eigentlich wen und wohin? Diese Fragen und viele mehr wurden diskutiert bevor wir am Abend gemeinsam mit Lisi Meier vom DBJR (Deutscher Bundesjugendring) in die rechtlichen und politischen Grundlagen einstiegen. Lisi zeigte uns in ihrem Vortrag die wichtigsten Paragraphen und erklärte uns, dass ein Jugendverband aufgrund seines Seins als solcher gefördert wird und nicht für Gruppenstunden, Projektarbeit oder Freizeiten.
An Tag zwei ging es am Morgen um Gremien- und Sitzungsleitung. Wir haben verschiedene Protokolle und Einladungen verglichen, über Redeleitung und Redelisten gesprochen und uns unter anderem verschiedene GO-Anträge (Geschäftsordnungsanträge)angeschaut. Der restliche Tag stand ganz unter dem Motto: die evangelische Jugend und das liebe Geld. So konnten wir mit Marcus Dohm viel zum Thema Fundraising lernen. Wusstet ihr übrigens schon, dass Spender Wiederholungstäter sind? Ja, richtig gehört, wer einmal gespendet hat (egal welchen Betrag) wird das vermutlich auch wieder tun. Am Nachmittag standen Finanzen und Haushaltspläne auf der Tagesordnung. Alles rund um die Fragen: Wie liest man einen Haushaltsplan, wie nimmt man Einfluss, was ist eigentlich ein Schatzmeister und vieles mehr.
Der Samstag stand dank Maria von Bismarck ganz unter dem Motto „Inhalte überzeugend vortragen“. Wie trete ich eigentlich auf? Wie nimmt man mich wahr? Mit ihren Übungen und Inputs hat sie uns nicht nur sehr viel Wissen vermittelt, wir hatten dabei auch super viel Spaß. Hingabe. Bewusstsein. Präsenz. Gefühle. Stimmführung. Spannung. Humor. Das sind nur einige Schlagworte, doch sie beschreiben den Tag sehr genau.
Am Abend konnten wir dann drei innovative Vorträge in sehr glamourösen Atmosphäre bei tollem Essen genießen. Es war äußerst schwierig einen Sieger zu küren, alle Gruppen präsentierten stark und lagen nah beieinander! Und dann das womit keiner gerechnet hatte: Die Gewinnergruppe teilt ihren Scheck mit den anderen beiden Gruppen. Das muss natürlich gefeiert werden; bei einem Glas Wein oder einem Softdrink saßen alle in der lauen Abendluft noch lange beisammen.
Am Sonntag starteten wir mit einem Impuls zum Thema „social media“. Passend zur Einheit war unser Referent Lucas Söker über Zoom per Videokonferenz zugeschaltet. Wir erfuhren, dass Facebook gar nicht so tot ist wie man häufig hört, dass unsere Zielgruppe aber meist schon auf anderen Plattformen unterwegs ist. Außerdem sollte man sich in möglichst größeren Einheiten zusammenschließen, wenn man erfolgreich, regelmäßig und mit einer guten Reichweite social media betreiben will. Im Anschluss folgte die Einheit zum Thema Zeitmanagement mit guten Tipps, wie man erfolgreich strukturiert arbeiten kann und was typische Zeitdiebe sein können.
Zum Mittag haben wir den ersten Teil des Seminars geschlossen, aber natürlich nicht ohne Feedback.


„Jugend Macht Politik“ ist ein Kooperationsprojekt der aej (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.) und AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der EKD) und wird jährlich durchgeführt. Der zweite Teil des Seminars findet im Januar in Berlin statt. 

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KOLJA und AGLJV in Pappenheim

Zur gemeinsamen KOLJA-Tagung (Konferenz landeskirchlicher Jugendarbeit) trafen sich im Mai die Vertreter der AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland)  und der AGLJP (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendpfarrerinnen und Landesjugendpfarrer) im Evangelischen Bildungs- und Tagungshaus in Pappenheim.
Auf der Tagesordnung stand zum einen die Abstimmung über einen neuen Tagungsrhythmus und die Aussprache zur aej-Mitgliederkonsultation. Nach längerer Debatte entschieden die Delegierten, sich zukünftig im Frühjahr ein ganzes Wochenende (von Freitag bis Sonntag) zu treffen, wobei die Kolja-Tagung zuerst stattfinden soll und die AGLJP im Anschluss tagen wird. Im Herbst soll es eine eintägige Arbeitstagung, an einem möglichst zentral gelegenen Ort z.B. Kassel geben. Die Delegierten vereinbahrten, das Modell zum nächstmöglichen Zeitpunkt, der Kolja GA ist um Überprüfung und Ausarbeitung der Termine gebeten, umzusetzen, es soll für einen angemessenen Zeitraum ausprobiert und nach ca 3-4 Jahren evaluiert werden.
Als Schwerpunktthema beschäftigte sich die KOLJA mit dem Thema war die sozial Ökologische Transformation, hierzu bekamen die Delegierten einen Input von Peter Schlee, welcher als Referent auf der KOLJA zu Gast war. Im Anschluss wurde in Kleingruppen diskutiert und beraten. Ein Teilergebnis der Diskussionen war der Wunsch, nach einer Datenbank zum Thema sozial ökologische Transformation entstanden., hier sollen Projekte, Beschlüsse und Publikationen aus den Llandeskirchen gesammelt werden.
Im Anschluss der KOLJA tagte die AGLJV und hat weiter am Schwerpunktthema der letzten Tagung gearbeitet. Zum Thema Netzpolitik gab es viele Ideen, die bei der letzten AGLJV nicht ausreichend bedacht und diskutiert werden konnten, dies wurde jetzt nachgeholt und daraus entstand unter anderem die Idee einer Arbeitshilfe. Die AGLJV hat dazu eine Arbeitsgruppe eingerichtet und freut sich über Unterstützung.

, , , | 17.05.2019 | JG


1. aej Mitgliederkonsultation 2019

Die erste aej Mitgliederkonsultation 2019 fand am 23. März in Kassel statt. Möglichst zentral, gut erreichbar und mitten in Deutschland wollte man eine große Beteiligung der Mitglieder ermöglichen.
Der Vorstand stellte zum ersten Mal den Entwurf des neuen Strukturmodells vor. Wie muss aej aufgestellt sein um zukunftsfähig zu sein? Wie kann aej die Anforderungen ihrer Mitglieder erfüllen?

Am Vormittag nahm man sich viel Zeit um den Entwurf des Modell vorzustellen und zu erklären. Die Leitfrage des Tages lautete: „Was soll es zukünftig für Gremien geben und wie sollten diese aufgestellt sein bzw welche Rahmenbedingungen bedürfen sie?“

Bevor es an Nachmittag in den Säulen und in Kleingruppen in die Diskussion ging gab es eine Allgemeine Rückfragerunde, um alle Delegierten auf den gleichen Stand zu bringen. In den folgenden Stunden gung es dann die zentralen Fragen: Was habt ihr für Anmerkungen?
Wo sind noch Fragen offen? Welche Punkte sind im Strukturentwurf schon gut gelungen? Es sollte eine erste Auftaktrunde sein, der Vorstand nahm die Anregungen und Anmerkungen aus den Diskussionsrunden mit um den vorliegenden Entwurf weiter zu entwickeln. Nicht zuletzt gab der Vorstand den Mitgliedern den Strukturentwurf mit zur Diskussion in den Mitgliedsverbänden. Bis zum 1. Juni haben die Mitglieder nun Zeit in ihren Strukturen zu diskutieren und ihre Rückmeldung an die Geschäftsstelle zurück zu geben.
Auf Grundlage dieser Mitgliedsvoten und der Rückmeldungen der 1. Konsultation wird ein möglicherweise überarbeitetes und differenziertes Strukturmodell auf der 2. Mitgliederkonsultation im August zur Diskussion gestellt.

| 28.03.2019 | JG


AGLJV und KOLJA in Schmochtitz

Zur gemeinsamen KOLJA-Tagung (Konferenz landeskirchlicher Jugendarbeit) trafen sich am letzten Septemberwochenende Vertreter der AGLJV (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendvertretungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland)  und der AGLJP (Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendpfarrerinnen und Landesjugendpfarrer) im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz. Gemeinsam wurde die aej-MV vorbereitet, es wurden Berichte aus der jeweiligen Arbeit vorgestellt und das Schwerpunktthema der nächsten KOLJA-Tagung festgelegt. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Reflexion des Tagungsrhythmusses und der Tagungskultur.

Im Anschluss an die KOLJA tagte die AGLJV noch bis Sonntag in Schmochtitz. Neben den üblichen geschäftlichen Tagesordnungspunkten setze sie sich mit dem Thema Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements auseinander, zu diesem Thema hatte der aej-Vorstand um Input gebeten.

Bei ihren Tagungen achtet die AGLJV sehr darauf, die Beratungen nicht nur in Plenarsitzungen und Arbeitsgruppenphasen zu konzentrieren, sondern zusätzlich aus giebigen Raum zum informellen Austausch und zur gegenseitigen Beratung zu schaffen. Aus diesem Grund ist das Kulturprogramm feste Tradition bei den Tagungen der AGLJV, bei dem zum einen die besuchte Landeskirche bzw. ihre Region auf eine einzigartige Weise kennen gelernt werden kann und zum anderen ausführlich Raum für Gespräche besteht. In Schmochtitz konnten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen das größte Labyrinth Deutschlands zu besuchen. Zu unserem Glück fand am Samstagabend im Irrgarten Kleinwelka die Geisternacht statt. Hier war der Gruselfaktor garantiert, überall versteckten sich gruselige Gestalten und die Dunkelheit und die Deko tun ihr übriges. Wem das noch nicht reicht, der konnte die Psychopaten im Psynatorium besuchen. 

Weitere Bilder findet ihr übrigens hier:

Schmochtitz 2018

| 12.10.2018 | JG


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